OpexCon: Katek auf der Konferenz für Operational Excellence

Lean Manager präsentieren die Wandlungsfähigkeit des Unternehmens hin zur Operational Excellence

OpexCon
(von links) Professor Constantin May, Marc Rohleder und Paul Altmann.

Auf der Konferenz für Operational Excellence in Stuttgart konnten sich die 100 Teilnehmer über das zukunftssichernde Produktionssystem der Katek GmbH informieren. Der Vortrag von Marc Rohleder und Paul Altmann handelte von der Wandlungsfähigkeit des Unternehmens hin zur Operational Excellence.

Die einzelnen Beiträge der Konferenz waren breit gefächert: Der Weg der ASM Assembly Systems GmbH mit ihrer Interpretation von Lean-Management zur smarten Fabrik wurde ebenso erörtert wie die Herausforderung der Schweizer Bundesbahnen SBB mittels transformationaler Führung ihrer Mitarbeiter jederzeit für die Bahnkunden der SBB exzellente Leistungen zu erbringen.

Hier reihten sich Rohleder und Altmann mit ihrem Vortrag „Implementierung von Lean Management bei einem Electronic Manufacturing Services Unternehmen“ ein. Um die gesamte Supply Chain in diesen stetigen Verbesserungsprozess miteinzubeziehen, muss für die stetige Veränderung laufend geworben werden. Als Kernkompetenz der Katek GmbH sehen beide neben den produktiven, administrativen und logistischen Prozessen den Mitarbeiter mit an erster Stelle. Um immer dem Kunden den besten Service zu bieten, legt man hier viel Wert auf die Miteinbeziehung der Mitarbeiter bei Verbesserungsaktivitäten in allen Bereichen im Unternehmen. Nur so können sich alle Zahnräder vom Produktentstehungsprozess bis hin zum After-Sales-Market ineinander drehen.

Das von Professor Constantin May seit 2006 entwickelte OPEX-Referenzmodel und die vom CETPM-Institut ins Leben gerufene Konferenz OpexCon bietet Anwendern Best-Practice- Beispiele, Lösungsmöglichkeiten und Strategien zur stetigen Weiterentwicklung ihres Unternehmens.

Diesen Input nutzten auch die Verantwortlichen der BMW-Werke in Südafrika bei der Verwirklichung ihrer Low-Cost-Automation, der Einfachautomatisierung. Im Vortrag wurde beschrieben, wie man durch gute Mitarbeiterideen dies als „Geheimwaffe“ einsetzt und in Sachen Preis und Qualität erfolgreich punktet.

Dazu der Ansatzpunkt der Katek: Regelmäßige Muda-Walks am Shopfloor zum Aufzeigen von Verschwendungen im Prozess, daraus resultierend folgt die gemeinsame Erprobung von verbesserten und neuen Abläufen im Methodenraum am Simulationsmodel. Abgerundet wird dieser Ansatz durch den externen Input für die Mitarbeiter durch Benchmark-Treffen. Das Resultat daraus sind beste Abläufe in Bezug auf niedrigste Kosten und beste Qualität, wie Marc Rohleder anhand von Praxisbeispielen darstellte.

Wie ein Miteinander erfolgreich funktioniert, bewies der Medizinkonzern B. Braun Avitum AG. Die Zusammenarbeit von der Werksführung und der Belegschaft am Shopfloor legte das Fundament für den nachhaltigen Unternehmenserfolg und bescherte dem B. Braun-Werk in Glandorf den Award für Operational Excellence

Die nachhaltige Entwicklung einer guten Kommunikation durch alle Hierarchieebenen sieht die Katek in der Weitergabe von Verantwortung von der oberen Führungsschicht bis hinunter zum Operator in allen Prozessen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Bereiche wird gefordert und gefördert. Für Paul Altmann ist dies einer der Erfolgsgaranten zur unternehmerischen Weiterentwicklung und einer der Kernpunkte in seinem Vortrag.

Doch wohin führt die Reise? Sicherlich werden die Kunden-Abrufhorizonte weiter reduziert. Die „Amazonisierung“ schreitet unaufhaltsam voran. Die Katek sieht diese Herausforderung als Chance, greift dies proaktiv auf und nutzt diese Anforderung als einen weiterer Baustein hin zum agilen Unternehmen mittels Operational Excellence.

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